Vom Schulhof bis zum Mond - Sechstklässler starten in All
Der SpaceBuzz ist ein begehbarer High-Tech-Lkw, der von außen wie eine liegende Rakete aussieht. Im Inneren erwartete die Schülerinnen und Schüler eine Mischung aus Weltraumkulisse, beweglichen Sitzen und moderner Virtual-Reality-Technik. Mit einer VR-Brille auf dem Kopf begaben sie sich auf einen rund 15-minütigen virtuellen Flug ins All. Dabei verließen sie zunächst die Erde und erlebten ihren Heimatplaneten aus der Perspektive von Astronautinnen und Astronauten. Anschließend führte die Reise weiter in Richtung Mond, bevor die virtuelle Rakete schließlich wieder auf der Erde landete.
Für Carlotta aus der 6a war vor allem der Beginn des Fluges ein besonderes Erlebnis. „Es war richtig cool, als die Rakete gestartet ist und der Sitz sich gedreht hat“, erzählt sie begeistert. Auch Stavros war beeindruckt: „Es war toll, auf die Erde zu schauen.“ Das meinte auch Mia: „In der Nacht sind auf der Erde lauter goldene Lichter.“ Besonders spektakulär fand Emil „wie die Polarlichter leuchten und wie die Blitze auf der Erde aus dem Weltall aussehen“.
Doch bei dem virtuellen Weltraumflug ging es nicht nur um ein außergewöhnliches Erlebnis. Die Schülerinnen und Schüler lernten während der Reise auch viel über die Erde, ihre Atmosphäre und den menschengemachten Klimawandel. Aus der ungewohnten Perspektive wurde deutlich, wie besonders, aber auch wie verletzlich der blaue Planet ist.
Dass die Rakete überhaupt an der Schule Station machte, war keine Selbstverständlichkeit: Schulen müssen sich für einen Besuch bewerben. Das CJD hatte mit seiner Bewerbung Erfolg. Organisiert wurde das Projekt von den Lehrerinnen des Gymnasiums und der Realschule, Christin Kostorz und Meggie Tallert. Mit dem SpaceBuzz wollten sie den Kindern nicht nur die Faszination der Raumfahrt näherbringen, sondern auch zeigen, welche Verantwortung die Menschen für ihren Heimatplaneten tragen.