Ein Pater, der den Sudan nicht vergisst
Mitte Juni versammelten sich alle siebten Klassen in der Aula des CJD, um mehr über die Arbeit seiner Hilfsorganisation zu erfahren. Eingeladen hatte ihn Lukas Vreden, Koordinator für Soziales Engagement. „Ich finde es wichtig, dass wir mit Menschen auf der anderen Seite des Globus solidarisch sind“, erklärte er. Er wirbt für die Initiative Pater Stephan (IPS) e. V, die das Ziel hat, neben dem Austausch über Briefe auch durch Spenden die extrem schwierigen Lebensverhältnisse im Süd-Sudan zu verbessern und beispielsweise Schulen zu bauen und Lehrer einzustellen
Anschaulich und eindringlich berichtete Pater Stephan vom Leben der Kinder und Jugendlichen dort. Immer wieder wurde deutlich, wie sehr ihm die Menschen dort am Herzen liegen. „Ich habe die Menschen dort sehr liebgewonnen“, sagte er. „Sie sollen Frieden haben, miteinander spielen und lernen dürfen.“
Angesichts eines Bürgerkriegs, der bereits mehr als 150.000 Menschen das Leben gekostet hat und rund 14 Millionen Menschen zur Flucht aus ihren Heimatorten gezwungen haben soll, klingt sein Wunsch fast bescheiden und ist doch von ungeheurer Bedeutung. Viele Menschen im Sudan leiden unter Hunger, Vertreibung und sexualisierter Gewalt.