Lieber Baustelle als Tafel: 9er sind begeistert von Berufspraktikum
Erste Einblicke in die Arbeitswelt hat der Neuntklässler in Windhagen bei einem Industriekonzern im Bereich Baumaschinen für den Straßen- und Erdbau gemacht. An das extrem frühe Aufstehen und die acht Stunden Arbeitszeit habe er sich schnell gewöhnt. Auch seine Freunde aus der 9b berichten ähnliches: Sie fanden die dreiwöchige praktische Erfahrung sehr interessant und waren rundum mit ihrer Praktikumsstelle zufrieden: „Es ist wirklich besser als Schule“, sagt Eric, der bei einem Garten- und Landschaftsbauunternehmen tätig war. Er hat schon früher dort gejobbt und kann sich auch vorstellen später in dem Betrieb eine Ausbildung zu machen. Auch Leah fand den Ausflug in die Arbeitswelt bereichernd: Sie hat in einem Kindergarten gearbeitet, bei der Verpflegung der Kleinsten geholfen und mit ihnen gebastelt und gespielt.
Für den Berufswahlkoordinator der Realschule, Hanno Hüwe, ist das dreiwöchige Praktikum in der Jahrgangsstufe 9 ein wichtiger Baustein in der Schullaufbahn: „Durch die vielfältigen Erfahrungen in den Betrieben stärken die Schülerinnen und Schüler ihre Selbständigkeit und sammeln wichtige Orientierungspunkte für ihre zukünftige Berufsentscheidung.“ Über das Engagement der Jugendlichen und der positiven Rückmeldungen aus den Betrieben ist er sehr froh. „Besonders freut mich allerdings jedes Jahr die große Vielfalt an Berufsbildern, die unsere Schülerinnen und Schüler kennenlernen und entdecken können“.