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Religionspädagogik

Religionspädagogik

  1. Religionspädagogik

Religionspädagogik an der CJD Königswinter Christophorusschule

Der Gründer des Christlichen Jugenddorfwerkes (CJD), Arnold Dannenmann, wählte die Figur des heiligen Christophorus als Begleiter für seine Schulen. Die Legende sagt, dass Christophorus auf der Suche war, verschiedene Wege ausprobierte und sich für die Menschen auf seinem Weg einsetzte, bevor er zu seiner Berufung fand – ein Lebensweg mit all seinen Stärken und Schwächen. Somit gehört es auch zum Leitbild des CJD, jeden Menschen als ein einmaliges Geschöpf Gottes mit all seinen Stärken und Schwächen zu achten und ihm auf seinem Weg zur Seite zu stehen. Persönlichkeitsentwicklung vollzieht sich im Bild des Christophorus nicht durch übersteigerten Ich-Bezug, sondern durch das helfende Miteinander!

Unsere Christophorusschule ist ein Haus des Lernens und des Lebens. Wir leben Ökumene und sind überkonfessionell. Wir sehen uns als weltoffen, aber werteorientiert. Unsere Arbeit stellen wir auf die Grundlage des christlichen Menschenbildes, indem sich unser pädagogisches Handeln am Leben und Wirken Jesu Christi orientiert, wie es in der Bibel vermittelt wird.

Als einen Bereich unserer Aufgabe der Persönlichkeitsbildung sieht das CJD die Religionspädagogik, die es uns als Grundlegung ermöglicht, auf unterschiedlichste Weise Werte und Inhalte der christlichen Botschaft zu vermitteln und erlebbar zu machen. Auch das macht unsere Schule zu einer besonderen Schule, in der – wie wir hoffen – der gute Geist Gottes spürbar wird. An unserer Schule wird das religionspädagogische Angebot schulformübergreifend von folgenden Bausteinen getragen:

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Das Schulfach Religion gehört als ordentliches Unterrichtsfach zu unserem Fächerkanon. Es soll an unserer Schule seinen Beitrag dazu leisten, ein Bewusstsein zu schaffen für den von Gott angenommenen und geliebten Menschen und seiner Verantwortung für sich, für andere und für die Schöpfung. Deshalb haben unsere Schüler*innen verbindlich Religionsunterricht an der Realschule von Klasse 5 bis 10, am Gymnasium von der Klasse 5 bis zum Abitur. Ausgehend von dem religionspädagogischen Konzept unserer Schule legen wir Wert auf diakonisches und caritatives Handeln, das sich im sozialen Engagement unserer Schüler*innen zeigt.

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Ein besonderer Einstieg in unsere gemeinsame Schulwoche ist die Montagsbesinnung. Wir beginnen die neue Woche an jedem Montag in der ersten Stunde, jeweils in den ersten fünf bis zehn Minuten mit einer kurzen Besinnung. Für uns bedeutet dies im weitesten Sinne Ermutigung zu einem bewussten Beginn der Schulwoche, des Schulalltags, nicht als arbeitender Mensch, sondern als hörender, von Gott beschenkter Mensch. Dabei sollen sowohl Gottes Begleitung und Weisung als auch das menschliche Miteinander thematisiert werden.

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Auch in der gemeinsamen Feier der Gottesdienste stellen wir uns als Schulgemeinde vor Gott und vertrauen uns seinem Weg an. Somit bilden die Gottesdienste ein zentrales und begleitendes Element des Weges eines Christophorusschülers und einer Christophorusschülerin an unserer christlichen Schule. Neben den großen Gottesdiensten bei der Aufnahme an unserer Schule in die Klasse 5 und der Verabschiedung von unserer Schule mit der Fachoberschulreife oder dem Abitur gibt es im Schuljahr vier verpflichtende Gottesdienste für jeden Jahrgang von Klasse 5 bis 9 sowie die Klasse 10 der Realschule zusammen mit der Oberstufe des Gymnasiums.

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Als Anknüpfungspunkte, Werte und Inhalte der Frohen Botschaft Jesu von der Hoffnung für alle Menschen erlebbar zu machen, sehen wir unser Angebot der Tage religiöser Orientierung (TrO) für die Klassen 8 des Gymnasiums im Haus Wasserburg in Vallendar oder für die Klassen 8 der Realschule in der Jugendakademie in Walberberg. Im geschützten Raum der Klasse haben alle Themen über „Gott und die Welt“ Raum, gemeinsame erlebnispädagogische Angebote runden die TrO ab. Dieses Angebot ist für alle Schüler*innen möglich, da sowohl unsere Schule als auch unser Förderverein und das Erzbistum Köln Zuschüsse zu unseren Fahrten gewähren.

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Die Prayweek ist eine Einladung an alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule zum Buß- und Bettag im November, einem evangelischen Feiertag, der in unserem Bundesland NRW nicht mehr offiziell als Feiertag gilt. Angesichts von Notständen und Gefahren wurde mit dem Buß- und Bettag zu Umkehr und Gebet aufgerufen. Wir schließen uns mit unserer „Prayweek“ der „Prayday“-Bewegung an und möchten im gemeinsamen Gedenken und Beten eine urchristliche Kraft in unsere Mitte holen, denn: „Was auch immer zwei von euch auf Erden einmütig erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18, 19 und 20)

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Unsere religionspädagogische Arbeit wäre nicht möglich, ohne ein engagiertes Team von Kolleginnen und Kollegen, die sich regelmäßig im Religionspädagogischen Arbeitskreis treffen und dort konzeptionelle Grundlagenarbeit leisten sowie das geistliche Leben an unserer Schule aktiv gestalten. Diese für alle Kollegen und Kolleginnen offene Gruppe bereitet die Prayweek vor, gestaltet mit einem Oberstufenkurs des Abiturjahrgangs unsere Krippe und bringt geistliche Impulse auch ins Kollegium ein, z.B. durch die Gestaltung der Mitarbeiter*innenGottesdienste zu Beginn des Schuljahres und vor Weihnachten.

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Thomas Ritter als evangelischer Schulseelsorger und Cordula Moravec als katholische Beauftragte für Schulpastoral arbeiten an unserer Schule im ökumenischen Team der Schulseelsorge zusammen. Wir bieten Begleitung, Beratung und Seelsorge an für Schüler und Schülerinnen, die sich in einer Krise befinden oder Hilfe suchen, weil wir uns als Teil des schulischen Beratungsteams verstehen. Wir bringen liturgische Kompetenzen ein, z.B. für Schulgottesdienste und eröffnen spirituelle Erfahrungsräume in der Schule. Im Zentrum unseres schulpastoralen Handelns steht der einzelne Mensch, der in der Schule lernt, arbeitet und lebt oder mit der Schule verbunden ist: Schüler*innen, Lehrkräfte, Schulleitung, nicht unterrichtende Mitarbeiter:innen und Erziehungsberechtigte. Unsere Angebote entsprechen den Prinzipien der Schulpastoral, es sind offene, gastfreundliche, auf Freiwilligkeit beruhende und personale Angebote.

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