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Selbstlernzentrum

Selbstlernzentrum

 

Trotz des grauen Winterwetters schreiten Landrat Frithjof Kühn, Bürgermeister Peter Wirtz, Hans Wolf von Schleinitz vom Vorstand des CJD und Alexander Wüerst, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Köln, Architekt Karl-Heinz Görres und Gesamtleiter Reinhard Koglin zur Tat. Gemeinschaftlich, unter Blitzlichtgewitter, wird der Grundstein zum CJD-Selbstlernzentrum gelegt. Landrat Frithjof Kühn greift beherzt zu Kelle und Spieß und mauert den Grundstein, sodass Reinhard Koglin die Kartusche für die Nachwelt, bestückt mit dem aktuellen Jugenddorfprogramm, zwei Tageszeitungen, der aktuellen Schülerliste und einem Glückscent, darin versenken konnte. Oberstudiendirektor Dr. Johannes Heide, die Vertreter der Elternschaft, des Fördervereins, Oberstufenschüler, einige Lehrer und Pfarrer Burkhard Leh schauen dem Treiben interessiert zu.
Nun rückt die Vision vom selbstständig arbeitenden Schüler ganz nah, der für Referate, Projekte und Facharbeiten in angenehmer Atmosphäre recherchieren und sich bei Bedarf in kleinen Gruppen ungestört in abtrennbaren Räumen beraten kann. Und von Schülern, die ihr im Unterricht erworbenes Wissen vertiefen und dabei moderne Formen der Selbstüberprüfung am Computer nutzen und in ihren Freistunden die neu gestaltete Schülermediothek aufsuchen.
„Das Selbstlernzentrum soll architektonisch ein gewisses Pendant zum Kreativhaus darstellen“, sagt Architekt Karl Heinz Görres, sodass der Eingangsbereich harmonisch wirkt, wie es sich die Mitarbeiter der Christophorusschule gewünscht hatten. Auch soll das Haus viele Varianten der Nutzung bieten. Bis zu den Herbstferien soll das CJD-Selbstlernzentrum fertig gestellt sein. Das CJD trägt mit diesem Projekt der rasanten Entwicklung in der Schulpolitik Rechnung, die Schülern künftig mehr Eigenständigkeit und längere Verweilzeiten in der Schule abverlangt.
Finanziert wird der 500qm große Neubau in erster Linie aus Eigenmitteln. Es wird von einem Investitionsvolumen von 900.000 Euro ausgegangen. Die Kreissparkasse Köln trägt mit einer stattlichen Summe von 30.000 Euro zur Verwirklichung des Projektes bei. Den symbolischen Scheck überreicht Alexander Wüerst, der Vorstandsvorsitzende der Kreisparkasse Köln; und begründet mit einem Zitat von Bill Gates: „Die wichtigste Institution neben der Familie ist die Schule“ das Engagement der Kreisparkasse Köln für das CJD-Selbstlernzentrum. Aber auch der Förderverein der Schule unterstützt das Projekt mit allen Kräften. So steuert er in diesem Jahr erfreuliche 10.000 Euro für besondere Anschaffungen des Selbstlernzentrums bei. Die gleiche Summe werde noch mal 2010 und 2011 aus den Mitteln des Vereins fließen, versicherte Stefan Berzau, Vorsitzender des Fördervereins der Schule.
 

 

16. Februar 2009: Grundsteinlegung für das Selbstlernzentrum Viel Lob und Anerkennung ernteten die Leitung des CJDs, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Schüler von den Ehrengästen, die zu dem kleinen Festakt geladen waren. In seiner Ansprache hob CJD Vorstand Hans Wolf von Schleinitz hervor: „Von unseren 150 Standorten in Deutschland ist das CJD in Königswinter zu einem Leuchtturm geworden und unter den 40 Schulen in Trägerschaft des CJD ist die in Königswinter schon seit Jahren ein Vorzeigeprojekt“. Mit rund 140 Mitarbeitern sei das CJD auch ein großer Arbeitgeber in der Region. Landrat Frithjof Kühn lobte in seiner Ansprache: „Die Schüler des CJD sind in der ganzen Region und darüber hinaus als besonders erfolgreich bekannt!“, und Bürgermeister Wirtz scherzte aufgrund der Expansionsvorhaben der Christophorusschule, was neben dem Selbstlernzentrum demnächst auch eine Mensa betrifft, das in Königswinter neben der Schule auch Platz genug sei, um auch die CJD-Zentrale, die sich derzeit in Ebersbach befindet, nach Königswinter zu holen und erntete ein Schmunzeln von CJD Vorstand Hans Wolf von Schleinitz. Ein geistliches Wort zur Grundsteinlegung sprach Pfarrer Burkhard Leh. Er wünsche sich im neuen Selbstlernzentrum, also an einem Ort des Denkens, für die Schülerinnen und Schüler auch einen Raum der Ruhe und des Gebets, da der Verstand, den wir beim Denken nutzen, ein Geschenk Gottes sei. In diesem Sinne wünschte er Gottes Segen und gutes Gelingen für dieses Projekt.

 

Astrid Karres

 

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